Emotionale Gesundheit: Warum Gefühle keine Schwäche sind

Emotionale Gesundheit: Warum Gefühle keine Schwäche sind

Wir leben in einer Gesellschaft die Stärke mit Gefühlslosigkeit verwechselt. Echte emotionale Gesundheit beginnt damit dass du dich fühlst.

Wir leben in einer Gesellschaft die Gefühle mit Schwäche verwechselt. Sei stark. Reiß dich zusammen. Stell dich nicht so. Diese Sätze hast du gehört und wahrscheinlich auch selbst gesagt.

Das Problem ist dass sie falsch sind.

Gefühle sind Daten keine Defekte

Deine Emotionen sind keine Störungen die es zu beseitigen gilt. Sie sind Informationen. Wut sagt dir dass eine Grenze überschritten wurde. Trauer dass etwas wichtig für dich war. Angst dass du dich in unbekanntem Terrain bewegst.

Wenn du diese Signale ignorierst verlierst du den Zugang zu wertvollen Informationen über dich selbst. Und das macht dich nicht stärker sondern blinder.

Der Unterschied zwischen Fühlen und Reagieren

Emotionale Gesundheit bedeutet nicht jedem Gefühl sofort nachzugeben. Es bedeutet die Gefühle wahrzunehmen ohne sie sofort in Handlung umzusetzen.

Du kannst wütend sein ohne jemanden anzuschreien. Du kannst traurig sein ohne dich zurückzuziehen. Du kannst Angst haben ohne zu fliehen. Das ist die eigentliche Stärke.

Warum wir so schlecht darin sind

Die meisten von uns haben nie gelernt mit Emotionen umzugehen. Wir wurden darin unterdrückt sie nicht zu zeigen aber nicht darin sie zu verarbeiten. Das Ergebnis sind Erwachsene die emotional nicht lesen und schreiben können.

Und das zeigt sich in Beziehungen am Arbeitsplatz und im Verhältnis zu dir selbst.

Emotionale Gesundheit lernen

Der erste Schritt ist die Bereitschaft hinzuschauen. Was fühlst du wirklich wenn du ehrlich bist? Nicht was du fühlen solltest nicht was rational angebracht wäre sondern was tatsächlich da ist.

In meiner Begleitung arbeite ich genau daran. Nicht um dich emotional zu machen sondern um dir den Zugang zu deinen eigenen Signalen zurückzugeben. Menschen die emotional gesund sind treffen bessere Entscheidungen haben stabilere Beziehungen und sind resilienter in Krisen.

Nicht weil sie immer positiv denken sondern weil sie sich selbst besser verstehen.

Wenn du das auch willst dann melde dich. Wir fangen da an wo du gerade bist.

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Ahmet Köse
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